| Zu
einer seriösen Tauchgangsplanung gehört auch immer -sich
vor dem abtauchen zu überlegen- was zu tun ist, wenn es zu
einem unerwarteten Zwischenfall unter Wasser kommt.
Leider geschehen immer
wieder Unfälle, worin übrigens auch erfahrenere Taucher
involviert sind.
Sporttauchen verbindet
Naturerlebnis und sportliche Leistung. Dies bedingt jedoch
Selbstverantwortung, Teamfähigkeit und Aufmerksamheit.
Um mit dem Sporttauchen zu
beginnen muss jeder ein ärztliches
Tauchtauglichkeitszeugnis besitzen. Dies bekommen Sie bei
einem auf Tauchmedizin spezialisierten Taucharzt. Die
komplette Liste der Schweizer Tauchärzte finden Sie hier.
Sollten Sie beabsichtigen Ihr Brevet in Ihren Ferien zu
machen, empfiehlt es sich also vorgängig Ihren Arzt
aufzusuchen.
Das Formular für die
Tauchtauglichkeitsuntersuchung können sie hier runterladen
(pdf Format): Erstuntersuchung
(für Anfänger ohne Zeugnis)
Kontrolluntersuchung (für Taucher ohne Zeugnis)
Immer mehr Ferienorte auf
der ganzen Welt -wie auch in unseren Breitengraden- bieten
die Möglichkeit, das Tauchen zu erlernen und die
entsprechenden Brevets zu erarbeiten. Diese sind auch
notwendig um die Fertigkeiten für diesen faszinierenden
Sport und entsprechende Kenntnisse über mögliche
Risiken zu erlangen.
Auf was ist zunächst
mal zu achten?
Grundsätzlich kann jede
Person Tauchen. Es sind jedoch folgende Punkte zu beachten:
1. Krankheiten oder Einschränkungen
der körperlichen Leistungsfähigkeit, die an Land
vielleicht keine nennenswerten Probleme verursachen, können
unter Wasser schwere und auch fatale Auswirkungen haben. Um
nicht sich selbst oder begleitende Taucher zu gefährden, müssen
gesundheitliche Probleme in jedem Fall vor dem Tauchen
medizinisch abgeklärt werden.
2. Grundsätzlich aus
medizinischer Sicht vom Tauchen abzuraten ist stark übergewichtigen
Menschen und schwangeren Frauen.
3. Als allgemeine
Empfehlung sollten Kinder nicht vor dem 14. Lebensjahr Gerätetauchen.
An gewissen Orten und auch in gewissen Verbänden wird aber
auch schon mit 12. Jahren das Gerätetauchen geübt. Eine
gewisse körperliche, geistige und psychische Reife muss
aber vorausgesetzt werden können, da ein hohes Mass an
Ausgewogenheit und Verantwortungsbewusstsein garantiert sein
muss.
4. Medikamente und Tauchen.
Fragen Sie hierbei Ihren Arzt ob die verordneten Medikamente
keine Schwierigkeiten verursachen. Vor allem Herz/Kreislauf
Medikamente sollten Sie mit Ihrem Arzt besprechen.
5. Unterdruck im Flugzeug.
Der Kabinendruck auf der Flugzeugreisehöhe beträgt dem
Druck auf einer Höhe von ca. 2400 Meter über Meer. Deshalb
sollte 12 Stunden vor dem Fliegen nicht mehr getaucht
werden. 24 Stunden vor dem Fliegen dürfen Sie keine
Dekotauchgänge mehr machen.
Auch wenn die obigen Punkte
beachtet werden geschehen immer wieder überall Tauchunfälle.
Dies kann mannigfaltige Gründe haben. Unter www.ftu.ch
finden Sie mehr Informationen zu diesem Thema.
Die wichtigsten Schritte
bei einem Unfall 1.
Verunfallte an Land bringen
2. Erste Hilfe - Massnahmen einleiten
3. Notfallkette alarmieren
4. Erste Hilfe weiterführen Detaillierte
Beschreibung finden Sie hier.
Tauchunfall-Hotlines
Divers Alert Network (DAN) Europe

Das internationale DAN Netzwerk besteht aus unabhängigen
Non-Profit-Organisationen (DAN America, DAN Europe, DAN
Japan, DAN Southern Africa, DAN South East Asia-Pacific),
die sich aus den einbezahlten Mitgliederbeiträgen selbst
finanzieren und auf diese Weise Tauchern weltweit die beste
medizinische Hilfe garantieren.
Die fünf Notfall-Hauptzentralen befinden sich in Australien
(Royal Adelaide Hospital), in Europa (REGA
- Schweizerische Rettungsflugwacht, Zürich), in Japan
(Medizinische Fakultät der Universität von Tokyo),
in den USA (Duke University Medical Center,
North Carolina) und in Johannisburg (Südafrika).
Web: http://www.diversalertnetwork.org
Laden Sie hier den
Tauchunfall Erfassungsbogen runter, Download
starten
Notfalltelefon
Schweiz
- DAN Europa, REGA Zürich +41/1/3831111 oder +41/1/1414,
oder die allgemein gültige Handy Nummer 112.
Notfalltelefon
Deutschland
- DAN Deutschland Hotline +49/431/54090, oder die allgemein
gültige Handy Nummer 112
- Schiffahrtmedizinisches Institut der Marine
Notfälle in Deutschland
Tel.: +49/431/5409-0 (Zentrale) oder 1715 (außerhalb
Dienstzeiten)
Österreich
Flugrettungsdienst des Bundesministeriums für Inneres
Wien +43/1/1777
Linz +43/7221/3737
Salzburg +43/662/1717
Hohenems +43/5576/2011
Klagenfurt +43/463/43462 oder 43484
Graz +43/316/1777
Innsbruck +43/512/22422 |